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Freitag, 14.08.2026 12:02 Uhr | Adler Ellinghorst

Adler will bei Eintracht Erle II nachlegen



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Nach dem erfolgreichen, aber ungewöhnlich kurzen Saisonauftakt geht es für unsere 1. Mannschaft am Sonntag mit dem zweiten Spieltag der Kreisliga B weiter. Nach dem 8:0 gegen die SG Preußen Gladbeck II wartet auswärts bei Eintracht Erle II die nächste Aufgabe auf die Mannschaft von Alexander Goronczy und Marvin Schulz.

Der erste Spieltag war bereits nach 45 Minuten beendet. Adler führte zu diesem Zeitpunkt mit 8:0, anschließend trat Preußen Gladbeck II nicht mehr zur zweiten Halbzeit an.
Für unsere Mannschaft bedeutete das: drei Punkte und ein deutlicher Sieg zum Auftakt – gleichzeitig aber nur eine Halbzeit unter Wettkampfbedingungen.



Hohe Trainingsbeteiligung trotz Hitze

Von Schwierigkeiten, die Mannschaft nach dem ungewöhnlichen Auftakt wieder zu motivieren, konnte unter der Woche allerdings keine Rede sein.

Schwierig? Im Gegenteil. Alle haben darauf gebrannt, wieder trainieren zu können, denn 45 Minuten am Sonntag waren einfach zu wenig “, berichtet Trainer Alexander Goronczy.

Trotz der hohen Temperaturen und schwieriger Platzverhältnisse konnte das Trainerteam erneut auf eine starke Trainingsbeteiligung bauen. Für Goronczy ein klares Zeichen dafür, wie groß der Konkurrenzkampf und die Vorfreude auf das nächste Saisonspiel derzeit sind.

„Das wird sicher kein einfaches Spiel“

Das deutliche Ergebnis des ersten Spieltags soll dabei keine falschen Erwartungen wecken. Mit Eintracht Erle II erwartet Goronczy eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe.

Erle spielt eigentlich jede Saison in der oberen Tabellenhälfte und hat gute junge Spieler. Das wird sicher kein einfaches Spiel, auch wenn wir als Favorit in die Partie gehen.“

Auf dem Kunstrasen möchte Adler das Spiel mit viel Ballbesitz kontrollieren und den Ball schnell laufen lassen. Entscheidend sei laut Goronczy aber vor allem die Einstellung: Niemand dürfe den Gegner unterschätzen.

Genau diesen Punkt greift auch Kevin Bartsch auf. Der deutliche Auftaktsieg habe zwar für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt, dürfe aber nicht zu Überheblichkeit führen.

Natürlich ist die Brust jetzt etwas breiter. Aber wir dürfen nicht überheblich werden und alles auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen weiter mutig und kämpferisch auftreten wie in den vergangenen Wochen.“

Wenn die Mannschaft diese Einstellung beibehält, ist Bartsch vom Potenzial des Teams überzeugt: Dann werde es für jeden Gegner in der Liga schwer, Adler zu schlagen.

Krämer fordert Präsenz von der ersten Minute

Auch Maurizio Krämer ordnet das 8:0 realistisch ein. Adler habe eine gute erste Halbzeit gespielt und die vielen Tore hätten der Mannschaft sicherlich gutgetan. Gleichzeitig habe Preußen nur wenig Gegenwehr geleistet.

Gegen Erle erwartet Krämer deshalb eine andere Partie. Sein Rezept: den Gegner von Beginn an beschäftigen.

Wir müssen uns direkt reinhauen, früh angreifen und körperliche Präsenz zeigen. Auf dem Kunstrasen dürfen wir dem Gegner keinen Platz lassen.“

Damit zieht sich eine Aussage durch alle drei Stimmen: Selbstvertrauen mitnehmen, das 8:0 aber abhaken. Eintracht Erle II wird stärker eingeschätzt und entsprechend konzentriert möchte Adler die Aufgabe angehen.





Luca Joachimmeyer vor Pflichtspiel Nummer 100

Neben den drei Punkten könnte es am Sonntag auch ein persönliches Jubiläum geben.

Luca Ives Joachimmmeyer steht aktuell bei 99 Pflichtspielen für die 1. Mannschaft von Adler Ellinghorst. In diesen Partien erzielte er bislang 11 Tore.

Sollte Luca gegen Eintracht Erle II zum Einsatz kommen, absolviert er damit sein 100. Pflichtspiel für unsere Erste seit Beginn der digitalen Datenerfassung.