"Vom direkten Wiederaufstieg zu sprechen, wäre vermessen"
Trainer Alexander Goronczy spricht vor dem Saisonstart über die Vorbereitung, den Konkurrenzkampf, die Ziele für die neue Saison
und richtet eine Botschaft an unsere Fans.
Die Vorbereitung begann mit einigen Rückschlägen. Wie zufrieden bist du trotzdem mit den vergangenen Wochen?
Alexander Goronczy: „Die Trainingsbeteiligung war über die gesamte Vorbereitung hinweg super. Wir hatten eigentlich immer zwischen 14 und 16 Spieler im Training. Der Start war zwar nicht einfach, weil wir spielerisch einen anderen Weg gehen wollen als in der Vergangenheit. Am Anfang musste sich die Mannschaft erst daran gewöhnen. Mit der Zeit hat man aber deutliche Fortschritte gesehen.“
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Wo siehst du die größten Fortschritte und woran muss die Mannschaft bis zum Saisonstart noch arbeiten?
Alexander Goronczy: „Mittlerweile haben alle Spieler verstanden, was wir auf dem Platz sehen wollen. Das haben auch die Ergebnisse der letzten beiden Wochen gegen BV Rentfort III und Rot-Weiß Deuten II gezeigt. Außerdem hatten wir dieses Mal endlich eine normale Vorbereitung. Spielerisch, aber auch läuferisch sind wir deutlich weiter. Ich würde sogar sagen, dass die Mannschaft so fit ist wie seit einigen Jahren nicht mehr.
Woran es aktuell noch hapert, ist die Chancenverwertung. Außerdem herrscht ein richtig guter Konkurrenzkampf. Keiner kann sich mehr sicher sein, jedes Wochenende zu spielen. Nahezu jede Position ist doppelt besetzt und genau das sorgt dafür, dass jeder im Training noch einmal mehr investieren muss.“
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Mit welchen Erwartungen gehst du in die neue Saison der Kreisliga B?
Alexander Goronczy: „Unser Ziel ist es, unter die ersten Fünf zu kommen. Vom direkten Wiederaufstieg zu sprechen, wäre vermessen. Wir müssen uns erst an die neuen Gegner gewöhnen und als Mannschaft weiter zusammenwachsen. Trotzdem gehen wir in jedes Spiel mit dem klaren Ziel, es gewinnen zu wollen. Das unterscheidet uns von den vergangenen Jahren, in denen uns auch mal ein Unentschieden gereicht hat.
Entscheidend wird sein, dass wir als Mannschaft weiter zusammenwachsen und die Trainingsbeteiligung hoch bleibt. Über Fitness und Physis kann man in dieser Liga sehr viel erreichen. Außerdem muss jeder den Konkurrenzkampf annehmen. Wer nach zwei oder drei Spielen auf der Bank sitzt, darf den Kopf nicht hängen lassen, sondern muss dem Trainer zeigen: Ich bin da und ich will spielen.“
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Zum Abschluss: Welche Botschaft möchtest du unseren Fans mit auf den Weg geben?
Alexander Goronczy: „Zunächst einmal möchten wir uns für die Unterstützung in der vergangenen Saison bedanken. Das war alles andere als selbstverständlich. Ich glaube, wir gehören zu den Vereinen mit den meisten Zuschauern bei Heimspielen. Leider konnten wir uns dafür im letzten Jahr nicht mit dem Klassenerhalt belohnen.
Aber wir sind wieder da und wir wollen zurückkommen. Lasst uns auch in der Kreisliga B zeigen, dass wir zusammenstehen und Adler Ellinghorst der Verein mit den besten Fans ist.“
